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Hast du auch eine kleine Sammlung an Ernährungsratgebern und Kochbüchern? 

Dann kommt dir das Folgende sicher bekannt vor. Ein neues Buch, ein neues Konzept, ein Neustart. Hochmotiviert stellst du deine Ernährung um, fühlst dich energiegeladen und du nimmst vielleicht einige Kilos ab. 
Und dann kommt das Leben dazwischen.

Ein Fest, ein Urlaub, eine fordernde Phase im Beruf – und plötzlich sind sie wieder da: alte Gewohnheiten, Snacks unterwegs, unregelmäßige Mahlzeiten. Die Frustration wächst, das Körpergefühl kippt, und obwohl du es besser weißt, findest du schwer zurück in die Balance.
Nach einiger Zeit taucht die nächste Lösung auf: ein neues Buch, ein Online-Seminar – vielleicht professionelle Begleitung durch eine Ernährungsberaterin. Der Neustart fühlt sich wieder gut an.
Doch früher oder später kommen sie wieder: familiäre Verpflichtungen, belastende Situationen oder festliche Anlässe, die deine guten Vorsätze ins Wanken bringen. Willkommen zurück in der Ernährungsachterbahn.
 

Wenn Ernährung zur Dauer-Achterbahn wird

Achterbahnen sind aufregend. Sie leben von Höhen, Tiefen und Geschwindigkeit. Genau das macht ihren Reiz aus – für einen Moment. Wird dieses Auf und Ab jedoch zur Dauerbewegung, bleibt das nicht ohne Folgen. Nicht nur dein Stoffwechsel kann sensibel reagieren, auch deine Emotionen können aus dem Gleichgewicht geraten.

Die entscheidende Frage lautet daher: Muss es wirklich so extrem sein?

Was wäre, wenn du die Führung nicht mehr der Achterbahn überlässt, sondern selbst das Steuer übernimmst?
 

Zwischen Kontrolle und Genuss: ein neuer Blick auf Ernährung

Es geht nicht darum, jede „Achterbahnfahrt“ zu vermeiden. Genieße sie bewusst, wenn dir danach ist. Doch frage dich ehrlich: Müssen die Auf- und Abwärtsfahrten wirklich derart steil und schnell
sein, verbunden mit ruckartigen Richtungswechseln?
 
Greifst du häufig zu stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, wirst du zunächst natürliche Lebensmittel
als langweilig empfinden. Gib deinem Körper etwas Zeit. Du wirst erstaunt sein, wie
sich deine Wahrnehmung nach einiger Zeit verändert, wie köstlich natürliches Essen
schmeckt und wie gut du dich damit fühlst.

Der entscheidende Punkt: Du musst dich nicht in die Achterbahn setzen.
Diese Erkenntnis klingt einfach – und ist doch eine echte Herausforderung. Denn sie bedeutet Eigenverantwortung. Gleichzeitig schenkt sie Freiheit.
 

Vertrauen statt Angst vor dem Rückfall

Wenn du im Urlaub spätabends ausgiebig essen möchtest – genieße es. Wenn Festtage üppiger ausfallen – erlaube es dir. Entscheidend ist nicht der einzelne Moment, sondern dein Vertrauen, danach wieder in deine wohltuenden Rituale zurückzufinden.

Ein Satz meines geschätzten Mentors Professor Dr. Leitzmann bringt es auf den Punkt:
„Entscheidend ist nicht, was du zwischen Weihnachten und Neujahr isst, sondern was du zwischen Neujahr und Weihnachten zu dir nimmst.“

Genau hier liegt der Schlüssel: Balance statt Perfektion.
 
Mein Buch VIVES ist aus dieser Haltung heraus entstanden. Das Buch lädt dich ein, deine Beziehung zu dir selbst, zu deinen Mitmenschen und zum Leben neu zu betrachten – achtsam, eigenverantwortlich und ohne Perfektionsanspruch.

© Autorin: Margherita Harrasser-Joachim
 

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 © Margherita Harrasser-Joachim